Stressiges Jahr voraus!

In Erwartung des Semesterstarts an der Fernuni habe ich versucht einen groben Plan aufzustellen, was ich noch dringend erledigen muss und ggf. vorbereiten kann. Dabei wurde meine Jahres-To-Do immer länger…

Konfirmationseinladungen basteln

Zum einen bin ich schon vor ein paar Tagen in Planung der Konfirmation meiner Tochter eingestiegen und bin gerade dabei, die Einladungen zu basteln. Meine Tochter hat sich für die Farben zartes Mintgrün und knalliges Lila entschieden. Jetzt habe ich alle Materialien dafür beisammen. Da ich keine Zeit zu verlieren habe, möchte ich dieses Wochenende zumindest die Karten fertig bekommen. Dann muss ich den Text noch drucken und Karte mit dem Text „zusammen binden“. Um den Text fertig zumachen fehlt mir noch die Zeit für den Gottesdienst…

Pergament mit violettem Embossing

Pergament mit violettem Embossing

Das Pergament ist gestempelt und mit zart-violetten Embossingpulver erhitzt. Das Aufkleben auf das

Klebestreifen Pergament sichtbar

Klebestreifen im Pergament sichtbar und Lesbarkeit des Stempels…

glitzernde lila Papier hat sich als etwas schwierig erwiesen. Außerdem ist die Sichtbarkeit total schlecht. Leider habe ich das erst bemerkt, nachdem ich 20 violett bestempelte Pergamente fertig hatte…

Klebestifte kommen mit der rauhen Glitzeroberfläche nicht so gut klar bzw. die Klebeschicht ist nicht dick genug, wenn ich das Pergament beklebe. Rollkleber ist auf dem Pergament durchscheinend. Das gleiche Problem wird es vermutlich auch bei flüssigem Kleber geben, sofern ich das Pergament direkt bestreiche.

Das Internet hat mich belehrt, dass Sprühkleber das Mittel der Wahl ist. So etwas befindet sich leider nicht in meinem Haushalt, werde ich hoffentlich morgen im Bastelladen meines Vertrauens finden.

Schwarz mit Glitzer

Schwarz mit Glitzer

Ehe ich nochmal mit dem Embossing auf die Nase falle, mache ich Tests mit verschiedenen Farben.

Das violette Glitzerpapier soll wiederum auf der mintgrünen Karte aufgeklebt werden. Der Einladungs-

Embossingpulver

verschiedene Embossingpulver zum Testen

text soll auf Pergament-Inlets gedruckt sein und dann mit weißen, türkisen und violetten Satinbändern eingebunden werden (gibt es einen Fachbegriff dafür, wenn so ein Inlet mit  Bändern in der Karte befestigt werden?).

Aber ich bin mit dem Basteln natürlich nicht fertig geworden… aber diese Woche… ganz bestimmt…

Konfirmation im Pflegeheim

Sonst bin ich auf einem guten Weg für diesen Tag. Da die Eltern meines Mannes leider nicht mehr so richtig laufen können, (keine Treppen, auch nicht für ein Klo – bevorzugt rollstuhlgerecht) war die Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit zunächst etwas mühselig. Nicht das es keine passenden Restaurants

Weiß mit Glitzer embossed

Weiß mit Glitzer – gefällt mir am Besten zu dem Anlass

im Umkreis gäbe, aber die Preise sind wahlweise vom Mond oder die Auswahl der Gerichte ist unsäglich.

Ein Restaurant, in dem ich immer wieder mal gerne speise, bot mir die Wahl zwischen 3 verschiedenen

Strähnchen

Mittagessen. Das „günstigste“ las sich wie die Versammlung von Tiefkühlgemüse und TK-Kroketten mit etwas Fleisch und Tütensauce, das Mittlere war ähnlich langweilig, das Teuerste wirklich deutlich teurer, aber dafür in den Vor- und Nachspeisen mit liebevollen Details, zum Hauptgang aber leider nur Spargel bot. Meine Familie liebt Spargel und natürlich erklärt das auch den Preis, aber ich bin mir bei einer Feier mit vielen Gästen nicht sicher, ob alle diese Liebe teilen. Das Restaurant war leider auch nicht in der Lage eine andere Auswahl anzubieten. Kopfschüttelnd habe ich es in Ablage P befördert.

Schließlich habe ich im Pflegeheim angerufen und einen Raum erfragt, den wir schon mal für eine Feierlichkeit der Schwiegereltern genutzt haben. Der wurde mir für 25 € zugesichert, und bietet hinreichend Tische und Stühle, eingedeckt nach Absprache und Filterkaffee gegen kleinen Aufpreis. Ich bin begeistert! Und eine Konfirmation hat es im Pflegeheim bestimmt auch noch nicht gegeben. Mir fehlt dann nur noch ein Menü, allerdings habe ich mir bei einem leckeren Fleischer mit angeschlossenem Partyservice den Termin reservieren lassen. Die Details werde erst nächstes Jahr besprochen. Und natürlich Blumen. …und ein Kleid für meine Tochter und mich… ich denke drüber nach, ob ich meins selber nähen kann… und will… nicht dass ich zu viel Zeit hätte…

Auslandsjahr mit LRS

Außerdem hat meine Tochter (JOT) uns erklärt, dass sie gerne die 10. Klasse im Ausland verbringen würde. Ihre beste Freundin würde ebenfalls die 11. Klasse im Ausland sein und damit wären die beiden parallel unterwegs (da JOT auf dem Gymnasium (G8) und ihre Freundin auf der Gesamtschule (G9) sind das auch die optimalen Jahre für so ein Austauschjahr).

Da sie nach den Sommerferien in die 8. Klasse wechselt, sollte bis nächstes Jahr im Mai die Bewerbung für einen Anbieter unterwegs sein. Somit müssen wir bis nächstes Jahr entscheiden, welche Länder in Frage kommen. JOT hat LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) und insbesondere Vokabeln fallen ihr schwer. Aus diesem Grund hat sie Latein als zweite Fremdsprache gewählt. In Deutsch ist sie nach vielen Jahren gezielter Förderung sehr nah an einem unauffälligen Niveau was die Rechtschreibung betrifft. Englisch ist nach wie vor schwierig und ich befürchte, es ist eher schwierig, wenn sie eine neue Sprache in dem Auslandsjahr lernen soll.

To be or not to be – oder muss es Englisch sein?

Andererseits sind gerade die englischsprachigen Länder ausgesprochen teuer und nicht unbedingt das, was ich mir für so ein Jahr wünsche: Großbritannien – hier war sie schon für Sprachferien, (die ihr gut gefallen haben) und die neue kulturelle Erfahrung fällt meiner Meinung nach eher flach. USA – keine Ahnung, ich kann mit der Nation wenig anfangen. Neuseeland & Australien – wirklich, wirklich teuer, ich befürchte über unserem Budget (wie auch die USA).

Es bleiben Länder, in der die 2. Amtssprache Englisch ist (z.B. Malaysia – da war meine Cousine ebenfalls) oder zumindest viele Menschen diese Sprache sprechen (z.B. Schweden). Alternativ gibt es für Thailand das Angebot einer englischen Schule, ich bin mir nur nicht sicher,  ob das Sinn und Zweck eines solchen Auslandsjahres ist, zumal sie für die Gastfamilie dennoch Thai lernen sollte/müsste  incl. eines anderen Alphabets. Schwierige Entscheidung, dazu noch politische Lage, und Situation des Landes beurteilen – auch wenn natürlich die Anbieter für die Gegenden wo die Schüler untergebracht sind gewisse Garantien übernehmen. 100 % Sicherheit gibt es eh nicht, auch nicht zu hause…

1 Jahr ohne Kind…

Und was mache ich ein Jahr ohne Kind??? Ich bin geneigt, mir für dieses Jahr ein „Ersatzkind“ zuzulegen und meinerseits einem Gastschüler ein Zuhause anzubieten… das Kinderzimmer wäre ja dann frei…

Mathe-Brückenkurs

Ich war dieses Wochenende mit dem ELF wieder fleißig. Wir haben das 2. Kapitel des Mathe-Brückenkurses bearbeitet. Es soll ja nur das Schulwissen wieder auffrischen… Aber wir kamen mal wieder reichlich ins schwitzen. Und trotz etwa 6 h investierte Zeit, sind wir durch das Kapitel mit dem vielsagenden Namen „Grundregeln“ nicht durchgekommen. Zum einen sind wirklich viele Übungsaufgaben zu erledigen (und wir konnten die Meisten nur mit Nachdenken lösen – manche auch gar nicht…), zum anderen verbergen sich hinter den Grundlagen so simple Dinge wie plus, minus, mal, geteilt, Bruchrechnung, Klammern, Potenzen/Wurzeln, Logarithmen und Beträge. Eigentlich kein Problem sollte man meinen und Selbstbewusst setzt man sich direkt an die Einsendeaufgaben… besieht sich die Erste… und die Zweite und noch die zweite Seite… legt die Einsendeaufgaben seufzend weg und holt doch das Übungsheft hervor.

2 Kommentare

  1. Es ist schon verdammt erstaunlich, dass mich Jo Nami echt dazu gebracht hat, freiwillig Mathe zu machen.
    Eigentlich war ich fast froh, dass ich Mathe los bin, seitdem ich aus der Schule raus bin. ^_^

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